16.07.13

DI 02/07


Wir sagen: «Tschüss, schöne Campingplatz!» und fahren Richtung Eksjö, eine der ältesten Holzstädtchen Schwedens. Da ist nicht viel los heute und wir haben die schönen Pflastersteingässchen mit den verschieden farbigen Holzfassaden fast für uns alleine. Dieser Ort erweckt die Entdecker in uns, und wir können an keinem noch so kleinen Innenhofeingang vorbei, ohne noch schnell hineingeschielt zu haben. Ich glaube, man könnte einen ganzen Bildband mit Eksjö-Innenhöfen herausgeben.
Da wir bis hierher aber erst eine halbe Stunde gefahren sind, müssen wir weiter. Wir haben uns entschieden nun nach Stockholm zu fahren. Unser Weg dorthin führt uns auf den Campingplatz Kolmarden. Wir sind schon recht spät dran und haben weder das Znacht noch die nötige Menge Schoppen-Milch eingekauft. Grund genug, einen Stugor zu mieten! Das Shopangebot lässt sehr zu wünschen übrig und wir schaffen es mit Müh und Not ein Znacht zusammenzustellen, das nicht nur aus Chips und Kalles Kaviar besteht. Dafür finde ich hier: «Taddaaa: Rekorderlig Blabaer»! Komme was wolle, mein Abend ist gerettet! – Wir alle finden es grad sehr praktisch, mal nicht die Sachen im Johnny hin und her zu tischen sondern die beiden Kajütenbetten schlafbereit zu machen. Nino kriegt auch hier ein «Huli-Bett» und schläft ein, als hätte er nie woanders geschlafen.

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