Wir sagen: «Tschüss, schöne Campingplatz!» und fahren Richtung
Eksjö, eine der ältesten Holzstädtchen Schwedens. Da ist nicht viel los heute
und wir haben die schönen Pflastersteingässchen mit den verschieden farbigen
Holzfassaden fast für uns alleine. Dieser Ort erweckt die Entdecker in uns, und
wir können an keinem noch so kleinen Innenhofeingang vorbei, ohne noch schnell
hineingeschielt zu haben. Ich glaube, man könnte einen ganzen Bildband mit
Eksjö-Innenhöfen herausgeben.
Da wir bis hierher aber erst eine halbe Stunde gefahren sind, müssen
wir weiter. Wir haben uns entschieden nun nach Stockholm zu fahren. Unser Weg
dorthin führt uns auf den Campingplatz Kolmarden. Wir sind schon recht spät
dran und haben weder das Znacht noch die nötige Menge Schoppen-Milch
eingekauft. Grund genug, einen Stugor zu mieten! Das Shopangebot lässt sehr zu
wünschen übrig und wir schaffen es mit Müh und Not ein Znacht
zusammenzustellen, das nicht nur aus Chips und Kalles Kaviar besteht. Dafür
finde ich hier: «Taddaaa: Rekorderlig Blabaer»! Komme was wolle, mein Abend ist
gerettet! – Wir alle finden es grad sehr praktisch, mal nicht die Sachen im
Johnny hin und her zu tischen sondern die beiden Kajütenbetten schlafbereit zu
machen. Nino kriegt auch hier ein «Huli-Bett» und schläft ein, als hätte er nie
woanders geschlafen.

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