Heute gibt’s Stockholm nach Ninos Gusto. Wir fahren heute Schiffli,
bis uns die Ohren wackeln. Mit unserer Dreitages-ÖV-Karte, kein Problem,
allerdings müssen wir die Public-Fähren auch zuerst noch finden. Nöggi ist
geduldig und bestaunt voller Vorfreude die GROOOSSEN Schiffe am Hafen. Die erste
Enttäuschung über das verhältnismässig kleine Boot, weicht schnell einem
Blitzen in den Augen, als wir dann endlich an Bord gehen und das Schiff in
Fahrt kommt. Aus dem Fähre-Fenster hinaus hat man auch den besten Blick über
alle anderen Schiffe!
Nach einer 10minütigen Fahrt legen wir auf der Insel an, auf der der
Vergnügungspark liegt. Nichts für uns! Aber wir wollen ja eh heute nur
Schiffchen fahren. Per Zufall sehen wir, dass auch das Freilichtmuseum
«Skansen», in diesem Teil von Stockholm liegt, und nur einen kurzen Spaziergang
vom Anlegesteg entfernt ist. Wir beschliessen dann doch da hinzugehen, denn
davon haben die Berner in Mariannelund nur Gutes erzählt. Es ist ein bisschen
wir Ballenberg, sehr schön angelegt mit vielen Tieren aber auch «Fressbuden»
und Souvenir-Shops. Wir steuern direkt zu den einheimischen Tieren, denn davon
haben wir bisher leider nur welche am Strassenrand liegen sehen… Auf dem Weg zu
Elch, Rentier, Wildschwein, Luchs und Bär machen wir auch Bekanntschaft mit
frechen Möwen, Unmengen von Wildgänsen und einem vorwitzigen Eichhörnchen, die
sich alle gewohnt sind, dass es was zu Futtern gibt. Nino findet es anfangs
noch lustig den Tieren Steinchen hinzuwerfen, doch als dann alle auf ihn
zusteuern, weiss er weder ein noch aus und Papa muss ihn «retten». In der
Halbzeit gibt’s Kaffee und Kuchen zur Stärkung, zum Abschluss noch eine Runde
durch den Skansen-Shop, dann wieder Richtung Meer. Wir nehmen das Schiff zurück
ins Zentrum, steigen in die Tunelbana und kommen müde und zufrieden bei unserem
Johnny an.

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